Hochzeitsfotograf Matthias

Die Ausrüstung eines Hochzeitsfotografen

Die Ausrüstung eines Hochzeitsfotografen – am Beispiel von Matthias Richter :-). Willkommen zum 5. Teil meiner Workshop Reihe. Dieses Mal ist die Technik an der Reihe. Im nächsten oder übernächsten Teil dieser Workshop Serie wird es dann wieder um Bildgestaltung u.ä. gehen.

Hochzeitsfotografie

Die Ausrüstung eines Hochzeitsfotografen

Künftig will ich hier nicht nur meine Ausrüstung vorstellen, sondern über Equipment aus der Sicht eines Praktikers schreiben. Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber ich habe mich schon oft über Testberichte geärgert, die doch häufig nicht mehr zu sein scheinen als Werbung gegen Anzeigen.

Im ersten Beitrag will ich – wie gesagt – meine Ausrüstung vorstellen. Um die Enttäuschung vorweg zu nehmen: Es ist nicht allzu viel. Ich bin wirklich eher der Praktiker denn der Techniker. Was sich bewährt, das verwende ich dann auch langfristig.

Die Kameras

Ich habe die Fotografie mehr zufällig mit Canon begonnen und bin immer dabei geblieben. Nach der 5D Mark 1 und 2 arbeite ich nun mit:

2 Canon 5D Mark III Bodies

Das Gehäuse der Canon 5D Mark III ist in meinen Augen das erste der 5D Reihe, das wirklich professionelle Verarbeitungsqualität besitzt. Die beiden Vorgänger waren – verglichen mit der Analogzeit und den größeren 1er Bodies – doch eher Plastik. Die 5D Mark III hat nun endlich einen Autofokus, der auch den Namen verdient und recht schnell und zuverlässig auch bei wenig Licht arbeitet. Die 5D Mark II Gehäuse nehme ich nur noch als Backup mit.

Ja, Sie haben richtig gelesen. In meinen Augen waren vergleichbare Kameras ( EOS 3 ) zur Analogzeit deutlich stabiler, was für Profis extrem wichtig ist. Überhaupt scheint es, dass selbst die Spitzenkameras nicht so sehr für Profis denn für zahlungskräftige Amateure entwickelt werden. Wie ist es anders zu erklären, dass man mit den Kameras jeden noch so überflüssigen Unsinn anstellen kann (ich beherrsche kaum mehr als 10% der Funktionen), aber der Autofokus Immer noch nicht immer sitzt.

Zum Thema Stabilität noch eine Antwort auf die Frage „Wie viele Bilder man mit einer DSLR eigentlich schiessen kann?“. Nun, wirklich gezählt habe ich nie. Ich kann aber sagen, dass die Kameras bei mir nach etwa zwei Jahren „weich“ werden. Nach etwa 150.000 Auslösungen wird es dann unzuverlässig. Eine 5D Mark 2 hat vor Jahren allerdings schon nach etwa 500 Bildern aufgegeben 😉

Stellt sich noch die Frage, warum ich nicht die 1er Reihe verwende?!!? Nun aus mehreren Gründen:

  • 12 – 14 Stunden Kameraausrüstung tragen ist Schwerstarbeit, da zählt jedes Kilo.
  • kleinere Kameras sind unauffälliger und lassen sich leichter handhaben

Die Objektive

Ich verwende vorzugsweise Festbrennweiten. Warum und wieso werde ich ausführlich in einem weiteren Teil dieser Reihe beantworten. Nur soviel vorweg: Mein Stil der Fotografie, vor allem der Reportage Fotografie könnte ich mir mit Zoom Objektiven kaum vorstellen. Ein Zoom Objektiv verleitet immer wieder dazu quasi wie mit einem Fernglas zu arbeiten und viel zu selten die Position zu wechseln. Gerade aber das Wechseln der Perspektive ist Grundlage einer guten Reportage.

Ich verwende nur Canon Linsen und hier:

24er 1,4 – meine kürzeste Festbrennweite – meist für Innenräume
35er 1,4 – meine Hauptlinse im Weitwinkel Bereich
50er 1,4 – ich verwende das 50er viel zu selten um hier noch ein 1,2 zu brauchen
85er 1,2 – meine Tele Brennweite – eine andere verwende ich nicht
100er Macro – für Detailfotos wie Ringe

16-35er Zoom – für Bilder mit Blauem Himmel 🙂
24-105er – mein erstes Objektiv im Digital Zeitalter …

Das Licht

Ich verwende eine ältere Anlage von Elinchrome und eine Dedo Lampe sowie 2 Systemblitze.

Das ist schon alles, was ich aktuell mit zu den Hochzeiten und Shootings nehme.

Bis zum nächsten Teil, in dem es um die Frage gehen wird: „Zoom oder Festbrennweite

immer gutes Licht

Matthias


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