Hochzeitsfotograf Matthias

Das Tilt Shift Objektiv – Hochzeitsfotografie Workshop

Das Tilt Shift Objektiv in der Hochzeitsfotografie. Ursprünglich für die Architektur Fotografie gedacht, haben kreative Hochzeitsfotografen auch Vorzüge für ihre Disziplin gefunden. Ich stehe dem fotografieren mit einem Tilt Shift Objektiv bis heute etwas zwiegespalten gegenüber. Darüber und über die Einsatzmöglichkeiten will ich hier berichten.

Tilt Shift Objektiv

Das Tilt Shift Objektiv

Meiner Meinung nach, ist das Tilt Shift Objektiv bei Portrait Shootings vor allem dazu geeignet bestimmte Effekte zu erzielen. Und damit sind wir auch gleich beim ersten Problem: Man erzielt schlicht einen Effekt. Darüber hinaus auch noch einen, den man später nicht wieder korrigieren kann. Ein Teil des Bildes wird verfremdet, wie oben beim Foto mit der Louvre Pyramide zu sehen.

Ein weiterer Effekt ermöglicht Bilder, die irgendwie ans Miniatur Wunderland erinnern. Hier ein Beispiel:

Tilt Shift Objektiv

Zum ersten Mal sah ich das bei einer Werbung der Deutschen Post AG. Im Film „Social Network“ wurde dieser Effekt ebenfalls an einer Stelle eingesetzt.

Ich bin mehr und mehr davon abgekommen mit dem Tilt und Shift Objektiv zu arbeiten, da ich lieber zeitlose Bilder mache, die durch das Licht, die Komposition und den Moment schön werden. Aber nicht durch Effekte.

Hier noch einige weitere Beispiele:

04-hochzeit-uetersen

10-hochzeitsfotograf-wedendorf

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Matthias Richter


Matthias Richter kontaktieren

Weitere Artikel

3 Responses to Das Tilt Shift Objektiv – Hochzeitsfotografie Workshop

  1. Johannes Fenn 22. Juni 2015 at 12:32 #

    Ja, außer zur Erzielung eines Modelleisenbahneffekts kann ich mir auch keinen sinnvollen Einsatz eines TS-Objektivs in der Hochzeitsfotografie vorstellen.

  2. André Eberhardt 2. Juni 2016 at 14:01 #

    Das Bild am Louvre sowie am Fluss sind märchenhaft. Sicher bemerkt niemand das Fehlen derartiger Fotos, aber einige wenige Kunden dürften dadurch mehr als begeistert sein, oder?

    Mein Fazit: sparsam eingesetzt bei passender Umgebung eine echte Bereicherung.

  3. Matthias Richter 2. Juni 2016 at 14:57 #

    Eine interessante Betrachtungsweise. Das Fehlen welcher Bilder würde bemerkt werden? Wahrscheinlich nur das der absoluten Standartfotos. Alles weitere ist künstlerische Freiheit. Danke für das Kompliment!

Schreibe einen Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.